Die größten Fehler beim Content-Marketing

Um erfolgreiches Content-Marketing zu betreiben, sollten Sie ein paar Fehler unbedingt vermeiden. Ansonsten können Sie sich so viel Mühe geben, wie Sie möchten, Sie werden kaum Fortschritte durch Ihr Content-Marketing erlangen – egal ob Sie gerade erst beginnen oder schon weiter fortgeschritten sind, egal in welcher Branche sie zu Hause sind oder welche Zielgruppe Sie ansprechen.

1. Sie konzentrieren sich nur auf sich

Im Zentrum des Content-Marketings stehen die Interessen Ihrer Kunden, nicht die Ihres Unternehmens. Mit Formulierungen wie: „Wir haben folgenden Erfolg zu vermelden…“ oder „Wir gehören jetzt zu den Top Unternehmen…“ überzeugen Sie keine Kunden. Kunden kümmern sich nicht um Ihr Unternehmen, sondern zunächst einmal um sich selbst. Sie müssen also die Perspektive Ihrer Kunden einnehmen, sich in sie hineinversetzen. Nur wenn Sie das schaffen, werden Sie Kunden länger an sich binden können. Schreiben Sie z. B. Ihre Texte nicht in Wir-Form. Sprechen Sie Ihre Kunden direkt mit „Sie“ an, das ist ein erster Schritt.

2. Sie verfolgen keine Content-Strategie

Hinter Ihrem gesamten Content muss ein größeres Konzept stehen, eine Content-Strategie. Der Kunde merkt schnell, wenn der Content beliebig und ohne Konzept eingestellt wurde. Am besten beauftragen Sie gezielt eine oder mehrere Personen mit der Organisation und Verwaltung Ihres Contents, oder gleich eine Content-Agentur.

3. Sie investieren mehr in Technik als in Inhalte

Gute Technik und ein nettes Äußeres sind eine solide Basis. Aber das Wichtigste sind die Inhalte, mit denen Sie Ihre Tools, Blogs etc. füllen. Nur mit Inhalten können Sie Kunden dauerhaft für sich gewinnen. Ein schickes Design mag auf den ersten Blick überzeugen und ist auch sicherlich notwendig, langfristig jedoch sind relevante Inhalte wertvoller.

4. Sie setzen Ihre eigenen Ansprüche zu niedrig

Wollen Sie sich in Ihrer Branche oder Nische als Experte Nummer Eins etablieren, reicht es nicht aus, Content zur Verfügung zu stellen, der gerade so gut ist. Ihr Ziel sollte es sein, stets den bestmöglichen Content in Ihrem Bereich anzubieten. Deswegen dürfen Sie sich auch nicht auf Ihrem bestehenden Content-Bestand ausruhen. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Die Devise lautet somit: Regelmäßig neuen, noch besseren Content bereitstellen. Um den optimalen Content zu bieten, sollten Sie sich nicht davor scheuen, professionelle Hilfe ins Haus zu holen (Journalisten, Autoren etc.).

5. Sie konzentrieren sich nur auf einen Kommunikationskanal

Sie müssen da sein, wo Ihre Kunden sind. Sind Ihre Kunden bei Facebook, dann sind Sie ebenso da. Oder bei Twitter? Dann ab nach Twitter. Sie sollten unbedingt verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um möglichst viele User anzusprechen: Blog, Social Media, E-Mail-Newsletter etc. Wichtig: Der Content in den verschiedenen Kanälen sollte aufeinander abgestimmt sein: Sie müssen überall eine einheitliche Sprache sprechen.

6. Sie sorgen nicht für Überraschungen

Wenn Sie immer bloß das abliefern, was man von Ihnen erwartet, wird Ihr Content recht bald langweilig. Sie müssen Ihre User überraschen und auch mal mit einem gewissen Mut zum Experiment Ihr gewohntes Terrain verlassen. So erhalten Sie größere Aufmerksamkeit im Web. So können Sie sich von Ihren Mitbewerbern absetzen.